Rezepte: Überraschungs-Einhorntorte und Einhorn-Zebrakuchen

Ich habe dieses Jahr wirklich, wirklich viel für die Mädels gebacken…

Da beide derzeit voll im Einhornfieber stecken, war auch beim Geburtstagskuchenwunsch das Motto eindeutig: „Rosa-Regenbogen-Einhörner„; die mich btw nachts im Schlaf immer noch auf ihrer Zuckerpuschelwolke verfolgen ;)

Vorstellen möchte ich euch deshalb hier auf einen Schlag mal beide Varianten für zwei besondere Kuchen, für zwei besondere Menschen.

Einhorn-Zebrakuchen

Der Zebrakuchen entspricht einem „gepimpten“ Marmorkuchen, den ich wie diesen hier gebacken habe, jedoch statt dem Kakao zu einem Teil der Teigmasse etwas rote Lebensmittelfarbe zugegeben habe, um einen rosanen Kontrastton zu erreichen ;)

Meine Mädels lieben „Rührkuchen“ über alles, deshalb muss ich gar nicht erst mit ausgefeilten Obst- oder Creme-Kuchen um die Ecke biegen ;)

Obendrauf kam ebenfalls mit etwas roten Lebensmittelfarbe angemischter Zuckerguss und ein paar Glitzerstreusel.

Als „Fingerfood“ gab es Miniamerikaner dazu, die ich nach diesem Rezept gebacken habe…

P.S. Die Einhorndekoelemente habe ich gekauft, diese können sicherlich auch gut selbst aus Fimo oder dergleichen mit etwas Zeit und Geschick gearbeitet werden

 

Einhorn-Torte

Die Einhorntorte ist etwas aufwendiger, da sie aus 3 bzw. 4 Biskuitböden besteht und im Inneren eine Überraschung bereit hält.

Wer nicht so viel Zeit hat und die Böden backen mag, kann auch zu „Fertigböden“ aus dem Handel greifen. Wer die Zeit und Muse hat, sollte es aber selbst in Angriff nehmen; es lohnt sich geschmacklich auf jeden Fall.

Biskuitböden lassen sich auch einfach vorbereiten und einfrieren, so müsst ihr nicht stundenlang backen ;)

Zutaten:

Biskuitboden (ergibt 1 dicken Boden oder 2 dünne (durchgeschnitten))

  • 4 Eier
  • 150g feiner Zucker
  • 100g Mehl
  • 100g Speisestärke
  • 0,5 Päckchen Backpulver
  • Optional 1 Päckchen Vanillezucker

Tortencreme

  • 500g Mascarpone oder Frischkäse
  • 50g Puderzucker
  • 50ml Sahne

Deko

  • Schokolinsen (nach Bedarf, ich hatte 3 Rollen einer bekannten Marke verwendet)
  • Marzipan (optional)
  • Puderzucker (nach Bedarf, ich hatte mind. 1 Packung angerührt)
  • Rote Lebensmittelfarbe (ein Spritzer)

Zubereitung:

Biskuitboden

  1. Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen
  2. Eier trennen und das Eigelb schaumig aufschlagen, danach den Zucker unterrühren bis eine cremige Konsistenz erreicht ist.
  3. Eiweiß zu Eischnee schlagen und zur Eigelbzuckercreme geben.
  4. Das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver vorsichtig unter die Creme heben und nicht zu lange verrühren, sonst wird der Teig nicht luftig/fluffig.
  5. Eine Springform (26er) fetten und den Teig hineingeben.
  6. Alles im Ofen ca. 30-35 backen. Der Boden muss schön aufgehen und möglichst fluffig sein. Eine goldgelbe Farbe zeugt davon, dass er fertig ist.
  7. Herausnehmen und gut abkühlen lassen, besonders wenn ihr den Boden durchschneiden wollt. Dies geht am besten mit einem dünnen Brotmesser oder einem starken Zwirn.

P.S. Ich backe die Böden immer nacheinander, auch wenn das länger dauert, denn mit mehreren Springformen gleichzeitig im Ofen habe ich bisher keine guten Erfahrungen gesammelt.

Tortencreme

  1. Diese Variante der Tortencreme geht ruckzuck und ist super lecker. Einfach alle drei Zutaten zusammenmischen und steif schlagen. Fertig

Zusammensetzen

  1. Ihr könnte mit drei dicken Böden oder 4 dünnen Böden arbeiten. Bei der ersten Variante gibt es nur einen mittleren Boden, bei der anderen 2 mittlere Böden.
  2. In die oder den mittleren Boden müsst ihr mittig ein Lock mit einem Durchmesser von ca. 10cm für die Füllung stechen. Das geht gut mit einem Glas, welches diesen Durchmesser hat.
  3. Nun nehmt ihr euch euren unteren Boden, streicht diesen mit der Tortencreme ein, setzt den mittleren Boden darauf, füllt bis zum Rand Schokolinsen in die Mitte, streicht diesen Boden wieder mit Tortencreme ein und setzt den Decke darauf. Das geht sehr leicht, ihr müsst lediglich darauf achten, dass alle Böden genau aufeinanderpassen.
  4. Ich hatte noch etwas Creme übrig und habe den Rand damit eingestrichen.
  5. Wer kein Marzipan mag, kann diesen Schritt überspringen. Wir lieben aber alle Marzipan, deshalb habe ich dieses dünn ausgerollt und in Scheiben geschnitten und um den Kuchenrand gelegt.
  6. Oben drauf kam kein Fondant (das mag bei uns keiner), sondern auch wieder ein rosaner Zuckerguss und Schokolinsen

Welcher von beiden Kuchen mir besser geschmeckt hat, kann ich gar nicht so recht sagen, ich fand beide sehr sehr lecker *zuckerschnutenlachen* ;)

So jetzt kann getrost der nächste Geburtstag kommen…

Eure Bianca

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2 Gedanken zu “Rezepte: Überraschungs-Einhorntorte und Einhorn-Zebrakuchen

  1. Liebe Bianca,
    da hast du aber tolle Kuchen gezaubert. Da hat sicherlich nicht nur die Geburtstagsprinzessin über die leckeren Smarties gestaunt. 😍 Vielen Dank auch für die super tolle Erklärung.

    Viele liebe Grüße deine nähbegeisterte Andrea 🍀

    1. Vielen Dank, liebe Andrea. Ja, die Geburtstagsmädels und auch deren Gäste haben sich gefreut und schön brav bis aufgefuttert, deshalb hält der Spätsommer wohl auch noch an. ;)
      Ich hol bald das Planschbecken wieder aus dem Keller *lach*
      LG Bianca

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