Mit „Taylor“ eine Runde Joggen: Sport-Leggings nähen

Werbung, unbeauftragt

2020 wirds wieder sportlich… Nicht weil es mein Vorsatz fürs neue Jahr ist, sondern weil ich es seit gut anderthalb Jahren wirklich regelmäßig schaffe 3x die Woche die Laufschuhe anzuziehen und Joggen zu gehen ;)

Dabei bin ich aber eher der Typus „Feierabend-Genußläufer“ und mit meinen 60km Monatsleistung wirklich kein Freak, aber es macht Spaß, gibt Schwung und man bekommt den Kopf frei.

Das I-Tüpfelchen ist für uns Mädels aber natürlich ein schönes und gut sitzendes Sportoutfit. Ich habe einige Lauf-Leggings im Schrank, die aber irgendwie alle ein wenig (gelinde gesagt) „langweilig“ sind – die üblichen Verdächtigen halt: Schwarz, Dunkelblau, Grau…

Warum also nicht mal selbst eine nähen, die etwas mehr Pepp hat?!

Sportkleidung zu nähen war für mich lange ein „rotes Tuch“, weil hier genau wie im Unterwäschebereich einfach ein paar andere Maßstäbe gelten, als für Alltagskleidung, die auch mal etwas „verzeiht“ was Passform, Stoff oder Nähgenauigkeit anbelangt.

Nun gut, also mein Vertrauen wieder in die Schnittkünste von Pattydoo gelegt, denn sie hat eine tolle Sportleggings „Taylor“ im Programm, die ich euch gern mal zeigen würde, da mich der Schnitt wirklich überzeugt hat.

ZUR HERSTELLUNG HABE ICH FOLGENDES VERWENDET:

  • Stoffe:
    • Jersey: Watercolor mit Verlauf
    • Garn: Passendes Nähgarn
  • Nadel: Jerseynadel
  • Gummiband
  • Nähmaschine, Overlock

HERSTELLUNG

Die Leggings sieht einen biealstischen Lycrastoff vor, dieser hat gerade im Sportbereich viele funktionale Vorteile, als Test habe ich es aber mal mit einem sehr dehnbaren Singlejersey versucht, was auch wunderbar ging.

Nach dem Zuschnitt habt ihr einige Schnittteile auf dem Tisch liegen, da die Leggings Taschen in den Teilungsnähten der Seitenteile vorsieht, einen Sattel und einen breiten Bund. Diese Teilungen ermöglichen aber auch einige Gestaltungsmöglichkeiten. Bei meinem Test habe ich jedoch alles aus einem Stoff genäht.

Den Schnitt gibt es als 7/8 Länge, entspricht bei meiner Größe unter 1,65m einer „normal langen“ Hose und als 3/4 Capri.

Die Passform ist enganliegend, wie es sich für eine Sportleggings gehört, bietet aber eine sehr gute Bewegungsfreiheit. Ich habe wie immer eine 36 genäht und diese entspricht den angegebenen Maßen.

Das blaue Top ist übrigens auch ein selbst genähtes Teil: Ein Schnitt von Pech&Schwefel namens „Teneriffa“ ;)

Was mir gut gefällt ist die Idee mit den seitlichen Eingrifftaschen, da diese aber nicht verschlossen werden können und recht „tief“ sitzen, würde ich mein Handy beim Joggen darin eher nicht verstauen wollen. Optimal wäre eine Reißverschlusstasche am Gesäß, aber da muss ich bei der nächsten Leggings mal etwas rumprobieren, ob ich diese eingebaut bekomme ;)

Ansonsten war der von mir verwendete Singlejersey zwar anfangs etwas „fummelig“ zu verarbeiten, durch die sich immer einrollenden Ränder, erwies sich aber hinterher als eine gute Wahl. Die nächste Hose wird mal wie angegeben aus einem Lycra genäht ;)

Ich werde berichten…

Startet weiterhin gut ins Jahr 2020

Eure Bianca


P.S. Denkt auch an mein Gewinnspiel: https://selbstdiefrau.wordpress.com/2020/01/10/gewinnspiel-5-bloggeburtstag-selbst-die-frau/

Bis Sonntag habt ihr noch eine Chance in den Lostopf zu hüpfen ;)


 

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Sum of their Stories

 

Der Inhalt dieses Artikels entspricht meiner unabhängigen, persönlichen Meinung. Ich habe keinerlei finanzielle oder anderweitige Gegenleistung dafür erhalten. Ich kaufe meine Materialien wie Stoffe, Schnittmuster, Zubehör etc. selbst und zahle diese aus eigener Tasche. Bei diesem Artikel handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag, der unbeabsichtigt durchaus eine werbende Wirkung haben könnte, ohne dass ich von irgendeinem Unternehmen dafür beauftragt wurde! Auf etwaige Werbeeinblendungen auf dieser Seite habe ich weder Einfluss, noch verdiene ich damit Geld, diese gehen ausschließlich auf WordPress zurück.