Fünf Fragen am Fünften: Im August

Fünf Fragen am Fünften ist eine Art Frage-Antwort-Kolumne bei der jeder Mitmachen kann, der Lust hat.

Jeden Monat bietet luzia pimpinella diese Möglichkeit seinen Beitrag dazu bei Ihr im Blog zu teilen und in den anderen Beiträgen zu schmökern. Viele Blogs behandeln ja oft ganz bestimmte Themenbereiche (wie meiner eben auch) und so ist das eine wirklich schöne Art mal ein paar Einblicke „neben der Reihe“ in die Gedankenwelt der anderen zu bekommen.

Ich mache das erste Mal mit und bin mal gespannt, was mir so zu den Fragen einfällt und ob euch meine „Nähkästchenplauderei“ gefällt ;)

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Die Fragen für den August:

1. Wie oft beginnst du einen Satz mit „Als ich so alt war wie du…?“

Ich fühle mich ein wenig ertappt…*räusper*

In den letzten Jahren haben solche Aussprüche meinerseits, ganz im Gegensatz zu den Jahrzehnten zuvor, wirklich zugenommen. Das kann bzw. wird damit zusammenhängen, dass man als Mama gerne mit seinen eigenen „Lebensweisheiten“ um die Ecke kommt oder sich auch einfach wieder etwas in seine eigene Kindheit zurückversetzt fühlt. Da kommt schon die ein oder andere Anekdote aus den tiefsten Gerhirnwindungen ans Tageslicht und erlebt ein Revival.

Der Satz hat bei vielen ein „Gschmäckle“, denn es schwingt oft eine gewisse „Besserwisserrei“ oder „Negativität“ mit, so nach dem Prinzip: „Ja, damals zu meiner Zeit, war eh alles anders und besser…“, aber ich finde es eigentlich ganz schön eigene Erfahrungen aus der Vergangenheit mit in die Gegenwart zu nehmen und auch etwas davon weitergeben zu können, denn ohne Vergangenheit hat die Gegenwart keine Zukunft.

2. Was war deine größte Dummheit?

Hm, da muss ich lange in mich gehen… Ich gehöre, glaube ich, zu den etwas „langweiligen Kopfmenschen“, die ungern unüberschaubare Risiken eingehen. Von dem her, gibt es eigentlich nichts in meinem Leben, dass total „doof“ war oder schief ging und das man im Nachhinein bereuen würde. Selbst als Teenie habe ich mir keine „Andenken“ tätowieren lassen, auf die man dann in den 30ern nicht mehr so stolz wäre oder dergleichen – oh je, wie laaaangweilig, gell ;)

3. Kommst du immer zu früh, zu spät oder genau rechtzeitig?

*LOL* ein Schelm, wer dabei böses denkt ;)

Ich mag Unpünktlichkeit bei anderen nicht, also versuche ich diese auch selbst so weit es geht auszuschließen und wenn möglich 5 Min. vorher da zu sein.

Eine Freundin meinte mal, das ich typisch „Deutsch“ :) Ja, da hat sie wohl recht. Irgendwo stand mal geschrieben, dass „wir“ darauf sehr viel mehr Wert legen als andere Kulturkreise.

Die „Akademische Viertelstunden“ gibt es ja auch bei „uns“, aber in südlicheren Gefilden sind die Leute um einiges entspannter, wenn es um das Thema Pünktlichkeit geht und wenn es die gesamte Gesellschaft so lebt, ist es wohl auch insgesamt einfacher. Aber ja, hier kommt meine Erziehung zu tragen, und da hieß es immer, wenn du einen Menschen schätzt, dann versuchst du ihn nicht unnötig warten zu lassen… so halte ich es heute noch.

Das ist in den letzten Jahren mit „Kids“ nicht mehr ganz so einfach, denn Kinder lassen sich einfach nicht so gut takten – zum Glück, das wäre auch irgendwie schlimm, Kinder haben ihre „eigene Uhr und Priorisierung“ und kennen unser „Zeitgefühl“ zum Glück noch nicht. Manchmal wünschte ich mir, ich könnte selbst nochmal so unbeschwert ohne „Uhr“ leben.

4. Mit wem verbringst du am liebsten einen freien Tag?

Freier Tag! Was ist das? Ich denke alle (berufstätigen) Mütter können davon ein Lied singen ;)

Einerseits liebe ich es einfach mal allein zu sein… so richtig, ohne eine Menschenseele um mich herum, nur das machen wo nach einem der Sinn steht, ohne Verpflichtung – Müßigang nannte man das glaub vor Urzeiten.

Andererseits verbringe ich meine Zeit aber auch sehr, sehr gerne mit meiner Familie oder mit Freunden und unternehme gerne Dinge. Auch das ist für mich ein großes Luxusgut. Ich denke einfach die Mischung machts. Man benötigt Zeit für sich, genauso wie Zeit in Gesellschaft, um glücklich und zufrieden zu sein…

5. Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben?

Die Frage kann man auf zwei verschiedene Arten beantworten:

Als „legendär schlecht“ wird mir sicherlich die ein oder andere „Teeniefete“ in den 90s in Erinnerung bleiben, an Peinlichkeit und Pickeln kaum zu übertreffen.

Ganz unten auf der Punkte-Skala rangiert auch die ein oder andere Hochzeitsfeier, der man als Gast beiwohnen „durfte“, bei welchen man besser daheim geblieben wäre, da war von *gähn* bis *fremdschäm* alles dabei. Vor ein paar Jahren gab es mal einen ulkigen Film zu dem Thema „ungeliebte Gäste am Katzentisch“ -> „Table 19“ unbedingt anschauen, ich hab mich schief gelacht… :)))

Legendär positiv war, klar unsere eigene Hochzeitsfeier *lach*, wie könnte es auch anders sein ;) Die Geburtstage und Weihnachten meiner / mit meinen Kinder/n, es geht nichts über strahlende Kinderaugen und auch das Lichterfest des Jahres 2014 wird mir ebenfalls lange im Gedächtnis bleiben ;)

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