Auch ein schöner Rücken kann entzücken: Cut-Out Kleider – Im Patnerlook mit Mini-Me

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Meine Mädels und ich sind Kleiderfans der ersten Stunde. Zugegeben, es muss nicht immer im Partnerlook mit Mama sein, aber als ich dieses süße Duo in der Burda 04/2017 sah war ich einfach entzückt…

Das Erwachsenenkleid ist vorne recht geschlossen und puristisch gehalten, hat hinten aber einen raffinierten Cut-out im Rücken und an der Seite einen Reißverschluss. Das Kinderkleid ist ähnlich vom Schnitt, hat schöne Bindebänder im Rücken und einen aufgesetzten Reißverschluss als verspieltes Detail.

Beide Kleider sollten aus einer weichfallenden Webware genäht werden, ich habe mich für eine dezent gemusterte Viskose entschieden, die perfekt für den Hochsommer ist.

Da der Schnitt feminin, aber nicht zu aufdringlich daherkommt, kann man mit dem Kleid durchaus im Sommer ins Büro gehen, ebenso gut aber auf eine Gartenparty. Auch kleine Mädels sind mit ihrer Version gut angezogen.

ZUR HERSTELLUNG HABE ICH FOLGENDES VERWENDET:

  • Stoff: Viskose Kobalt/Weiß-gemustert und einen Futterstoff aus Baumwolle
  • Garn: Farblich passendes Synthetikgarn
  • Reißverschluß
  • Vlieseline
  • Nadel: Microtexnadel
  • Nähmaschine

HERSTELLUNG:

Erwachsenenkleid:

Laut Schnitt handelt es sich bei dem Kleid um eine Langgröße, da ich aber eher zur Gattung Kurzgröße gehöre, habe ich gleich mal ein paar cm im Schnitt am Ober- und Rockteil weggenommen. Burda hat dazu gute Anleitungen wie man Schnitte auf seine Größe anpassen kann.

Dann habe ich mich an den Zuschnitt gewagt, der wiedererwartens recht gut ging, ich war davon ausgegangen, dass sich der Stoff schwierig schneiden und nähen lässt, aber ich habe wohl einen Glücksgriff getan, der Stoff ging ganz prima zu Verarbeiten. :)

Ihr solltet etwas Zeit und Muse mitbringen, das ist kein Kleid, welches in Nullkommanix von der Nadel hüpft. Das Nähen macht aber Spaß, auch wenn man manchmal etwas um die Ecke denken muss, vor allem beim Rücken und beim Füttern hatte ich das ein oder andere Mal ein paar Fragezeichen über dem Kopf. Letztendlich hat aber alles gut geklappt.

Der Cut-Out saß nach der ersten Anprobe noch nicht perfekt, vermutlich weil mein Futter im Vergleich zu meinem Hauptstoff etwas zu „steif“ war. Hier habe ich etwas nachgebessert, ansonsten saß aber alles sehr gut, schon nach der ersten Anprobe – wie gut, dass ich diesmal direkt am Schnitt angepasst habe, statt hinterher beim Kleid *uff* ;)

Der Reißverschluss war diesmal auch kein größeres Problem – Übung macht wohl den Meister irgendwann nach genügend gezahltem Lehrgeld ;)

Unten noch die Länge gesäumt und fertig war das erste Kleid.

Kinderkleid:

Das Kinderkleid der Burda beginnt leider erst bei Größe 104 und geht nur bis 128. Meine Große hattet Glück und ihre Größe war dabei, aber für meine Kleine musste ich auf einen anderen Schnitt ausweichen. Für sie habe ich stattdessen eine „Pantea“ von Schnittgeflüster genäht.

Für die Pantea habe ich zusätzlich noch zwei farbige Druckknöpfe und ein Satinband benötigt. Der Schnitt eignet sich hervorragend für jüngere Mädels, er ist pfiffig und einfach zu nähen.

Der Ausschnitt ist überkreuzt genäht, was ein wunderschönes Detail ist. Der Rockteil fällt fluffig und hat genau die richtige Länge für Kleinkinder.

Das Kinderkleid der Großen wirkt vorne wie das von Mama, hat aber einen aufgesetzten Zierreißverschluss im unteren Rücken, der wirklich sehr edel und verspielt wirkt, wenn man einen schönen bekommt, er ist aber bei meiner Großen nicht unbedingt von Nöten, sie kann auch so gut ins Kleid schlüpfen.

Die Bindebänder sind ebenso ein witziges Detail und sehr einfach zu nähen. Dieses Kleid habe ich statt mit einem Futterstoff mit dem Hauptstoff gefüttert, was bei den Bändern einfach besser aussieht und sich wohl auch für mein Erwachsenenkleid angeboten hätte, aber ich hatte wohl zu knapp mit dem Stoff kalkuliert, da ich für das zweite Kinderkleid auch noch ein paar Restchen benötigt habe.

Es war nicht so ganz einfach beide Mädels mit aufs Foto zu bekommen, diese waren einfach zu wuselig, hier aber dennoch ein paar nette Schnappschüsse :)

Verlinkt bei

https://www.creadienstag.de/
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https://modewerkstatt.blogspot.com
https://www.burdastyle.de/nutzer-kreation/33032
https://www.burdastyle.de/nutzer-kreation/33033
https://www.sewing-elch.de
http://www.lunaju.de/search/label/Kiddikram

Der Inhalt dieses Artikels entspricht meiner unabhängigen, persönlichen Meinung. Ich habe keinerlei finanzielle oder anderweitige Gegenleistung dafür erhalten. Ich kaufe meine Materialien wie Stoffe, Schnittmuster, Zubehör etc. selbst und zahle diese aus eigener Tasche. Bei diesem Artikel handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag, der unbeabsichtigt durchaus eine werbende Wirkung haben könnte, ohne dass ich von irgendeinem Unternehmen dafür beauftragt wurde! Auf etwaige Werbeeinblendungen auf dieser Seite habe ich weder Einfluss, noch verdiene ich damit Geld, diese gehen ausschließlich auf WordPress zurück.


3 Gedanken zu “Auch ein schöner Rücken kann entzücken: Cut-Out Kleider – Im Patnerlook mit Mini-Me

  1. Schöner Schnitt und supersüß, die drei Kleider aus demselben Stoff! Und die Fotos sind auch super, rundum gelungen! lg, Gabi

    1. Hallo Gabi,
      ich danke dir für die Links und auch das Lob 😊
      Ich weiß deinen lieb gemeinten Rat sehr zu schätzen, aber das mit der „Werbekennzeichnung“ auf privaten Blogs ist juristisch leider nicht ganz eindeutig. In diesem Zusammenhang sind sich teils auch „Fachleute“ nicht einig.
      Ich berufe mich mit der Kennzeichnung „Werbung, unbeauftagt“ und dem Zusatz in der Fußnote darauf, da ich teils Verlinkungen in Posts habe, die auf Dritte gehen, z.B. Schnittmuster. Diese habe ich mir selbst gekauft habe (habe ich das nicht, wie bspw. Beim Probenähen kennzeichne ist das), aber unter manchen Juristen wird das bereits als kennzeichnungspflichtige Werbung oder Schleichwerbung erachtet, weil es eventuell die Neutralität in Frage stellen kann, auch wenn es manch andere Juristen es anders sehen.

      Auch bin ich kein Gewerbetreibender und auch nicht gewerblich motiviert und betreibe meinen Blog ausschließlich privat, doch schon hier kann es gesetzliche Grauzonen geben, die teils durch den Hoster (WordPress blendet Werbebanner ein, die ich weder inhaltlich noch sonst irgendwie beeinflusst kann und ich hier den Bestimmungen von WordPress unterliege) und teils auch durch sein Hobby, wenn man schon einmal Probegenäht hat und sei es für rein kostenlose Schnittmuster, verursacht sind.
      Es ist schwierig für uns „kleine Blogger“, die keine eigene Rechtsabteilung ihr eignen nennen können hier klar und richtig vorzugehen. Aber so lange es hier keine juristische Eindeutigkeit gibt und viele Gesetzgebungen und juristische Meinungsbilder noch aus der Zeit der klassischen Printmedien stammen, gehe ich lieber einmal zu viel auf Nummer sicher, als einmal zu wenig…
      Der Artikel im Social Hub ist sehr interessant aber eine klare Eindeutigkeit spricht für meine „Konstellation“ nicht heraus. Ich habe mich damals gern hier kundig gemacht, auch diese verweisen auf Dr. Schwenke…
      https://www.erkunde-die-welt.de/2018/06/28/wahnsinn-werbung-verwirrung-internet-2018/#Personen_fotografieren
      https://www.reisewut.com/2018/06/kennzeichnungspflicht-blog-werbung-unbeauftragt/

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