Sportliches Tanktop nähen oder wenn Vorstellung und Schnitt meilenweit auseinander liegen…

Zur Zeit nähe ich recht viel für mich, vielleicht so als kleinen Ausgleich zu den vielen Kinderklamotten und der wenigen Zeit, die fürs ausgiebige Modeshoppen bleibt oder auch einfach weil es Spaß macht… ;)

Nichtsdestotrotz hat mein Kleiderschrank auch mal wieder ein bisschen was „Neues“ bzw „Sommerliches“ vertragen können und ein schönes Basic-Tanktop in Weiß hat mir bisher immer gefehlt…

Der Schnitt stammt aus der Burda „Top 06/2014 #125B“ und ist eigentlich ein etwas weiter geschnittenes Ringershirt (sieht man leider auf den Burdafotos nicht sofort), das ich dann allerdings im Schweiße meines Angesichts in ein etwas figurnäheres Tanktop umgewandelt habe. Mehr dazu unten ;)

ZUR HERSTELLUNG HABE ICH FOLGENDES VERWENDET:

  • Stoff: Jersey Weiß (etwas fester im Griff und blickdicht)
  • Garn: Farblich passendes Synthetikgarn
  • Nadel: Jerseynadel
  • Lederlabel
  • Overlock und Nähmaschine

HERSTELLUNG

Kennt ihr das auch, irgendwie sieht man bei weißen oder hellen Jerseysachen, die man so kaufen kann oft etwas durch?

Das hat mich bisher immer sehr genervt, weil Weiß an sich eine toll zum kombinierende Farbe ist, gerade im Sommer. Ich schätze mal, es liegt daran, dass bei der „Massenware“ vermutlich nicht gerade die hochwertigsten oder blickdichten Jerseystoffe verwendet werden… aber die Stoffauswahl hat man beim „Selbernähen“ ja zum Glück in der Hand ;)

Den Tanktopschnitt hatte ich schon vor geraumer Zeit mal online gekauft und seitdem lag er auf Halde. Jetzt für den Sommer habe ich ihn hervorgekramt und nachdem es beim Nähen lustigerweise wie am Schnürchen lief, sogar den Hals- und die Armausschnitte hatte ich sauber gesäumt bekommen, stand die erste Anprobe an, die mich wirklich fast verzweifeln ließ… Wie war das – man soll den Tag nicht vor dem Abend loben ?! ;)

Meine ziemlich genaue Vorstellung von einem sportlich figurnahen Tanktop endete in Anblick eines gefühlt 4 Nummern zu großen Basektballshirts: Die Armausschnitte offenbarten große Einblicke auf die Unterwäsche und der Halsausschnitt lommelte fröhlich dahin. Ich dachte erst: „Ok, das Teil kommt in die Tonne“. Dann aber packte mich mein Ehrgeiz, der mich nach 4 Änderungen schließlich zu diesem – nicht ganz perfekten, aber (in der Freizeit) durchaus tragbaren Exemplar geführt hat ;)

Gekrönt habe ich mein Top schließlich noch mit einem Lederlabel „Smile“, welches mich immer daran erinnert sollte, niemals zu vergessen zu Lächeln, egal wie hart es kommt ;)

In diesem Sinne. „Grinsebackenmodus AN“ ;)

 


Der Inhalt dieses Artikels entspricht meiner unabhängigen, persönlichen Meinung. Ich habe keinerlei finanzielle oder anderweitige Gegenleistung dafür erhalten. Ich kaufe meine Materialien wie Stoffe, Schnittmuster, Zubehör etc. selbst und zahle diese aus eigener Tasche. Bei diesem Artikel handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag, der unbeabsichtigt durchaus eine werbende Wirkung haben könnte, ohne dass ich von irgendeinem Unternehmen dafür beauftragt wurde!

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4 Gedanken zu “Sportliches Tanktop nähen oder wenn Vorstellung und Schnitt meilenweit auseinander liegen…

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